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Chronik

Wir schreiben das Jahr 1959.
Die Bundesrepublik besteht 10 Jahre.

Heinrich Lübke wird zum neuen Bundespräsidenten gewählt.

Eine sowjetische Rakete erreicht als 1. Flugkörper den Mond.

Auch in Ransbach tat sich was zu dieser Zeit.
Einige Männer luden am 15. Februar in die Gastwirtschaft Lotz ein und gründeten den Kultur- und Verkehrsverein.

Als 1. Vorsitzender wurde Elektromeister Wilhelm Lehnhäuser gewählt.
Bürgermeister Heinrich Schäfer als 2. Vorsitzender,
Heinz Bamberg als Geschäftsführer,
Adam Malkmes als Kassierer auch dazu zählt.

Als erstes stellte man geeigneten Plätzen Ruhebänke auf.
Wilhelm Lehnhäuser mit Ehefrau Martha und Frau Bamberg sitzen hier drauf.

Im Winter wurde Karneval gefeiert im Verein.
Büttenreden und Vorträge übte man ein.

Im Frühjahr (1960) streichen Ewald Deis und Heinz Bamberg die Bänke,
mit dabei natürlich die nötigen Getränke.

Auch im Sommer feiert man Feste.
Der Heimat- und Kulturverein Schenklengsfeld kamen als Gäste.
Die Männer spielten Fußball und es gab viel zu lachen.
Wilhelm Lehnhäuser war Schiedsrichter, keiner konnt´s besser machen.

Ein schöner Platz um Ransbach ist der Hilmeser Graben.
Dort findet jeder Erholung nach Tages Plagen.

Förster Hartmann von Hilmes wurde dorthin eingeladen,
um sich über die Planung Hütte, Teich, Wasseranlage zu beraten.

Er war begeistert über die schöne Lage und Ruh
und versprach jede mögliche Unterstützung zu.

Im Herbst wurde mit den Arbeiten begonnen,
Bäume und Gestrüpp gerodet und verbrannt,
es war keine Zeit zum Sonnen.

Im Frühjahr wurden Fichte-Stangen für die Hütte geschlagen.
Alle waren wieder zur Stelle ohne zu klagen.

Zum Wasser suchen und Rohre verlegen, kam flink wie der Blitz, mit seinem Bagger der Dehnert´s Fritz.
Ein Wasserfall und Teich wurde ausgebaggert,
die Männer haben ganz schön gerackert.
Im September wurde das Fundament der Hütte betoniert,
danach bei Dehnert´s die Hütte gezimmert, damit man nicht so friert.
Im Winter wurden die Außen-Arbeiten des Vereines eingestellt, denn es wurde sehr kalt, und viel Schnee vom Himmel fällt.

Im April 1963 war Richtfest Fritz Dehnert sprach folgende Worte:
Möge dieser Ort dazu dienen, allen Menschen die Ruhe und Erholung suchen, die Schönheit unserer Heimat näher zu bringen.

Als Nächstes sich alles um das Planschbecken dreht.
Eine Quelle wurde gefasst, damit das Wasser nicht ausgeht.
Alles ist fertig mit viel Plagen,
manchmal hätte man schier können verzagen.

Nun wird besichtigt und beraten,
mit dem einstimmigen Urteil, die Anlage war gut beraten.


Selbst aus dem Taunus kamen Jugendliche hierher
um bei der Hütte zu zelten, es gefiel allen sehr.
Ein Blick zum Landecker, ist das nicht schön?
Selbst die Hütte dort droben, kann man schon sehn.

Heinz Bamberg und Forst Wünschmann sich im Stöckig trafen. Hier musste etwas geschehen!
Dieses Denkmal darf nicht untergehen.
Das Steinerne Kreuz wurde erst einmal aufgestellt.
Später eine Anlage mit Hinweistafel dazu gestellt.
Die, schön angesät,
wird von Helmut Pfaff gemäht.
Gar mancher Wanderer bleibt davor stehen,
um sich das Ganze anzusehen,
und die Mär zu lesen von den 2 Schäfern in Not,
die sich totschlagen um ein Stück Brot.


Das 25 jährige Bestehen des Vereins wurde groß aufgezogen,
es war eine schöne Feier, ungelogen.
Die Jubilare wurden geehrt
und mit Vereinsnadel und Präsentkorb reich beschert.

Seit 1983 hatte der Kultur- und Verkehrsverein
Als ersten Vorsitzenden den Vollmers Hein.
Als Kassenwart will Helmut Müller zur Seite stehen,
beide sind hier mit Jürgen Kropf zu sehen.

In 1981 kaufte die Gemeinde Hohenroda das Haus neben der Kirche für wenig Geld,
die obere Etage wurde dem KVV zur Verfügung gestellt.
Es sah innen bös aus, doch ohne zu zagen,
ging es bald ans Renovieren ohne zu klagen.
Auch außen war zugange die Fa. Ries,
wie wir hier sehen, gelang ihn dies.



Ein Brunnen wird gebaut vor diesem Haus
War die Meinung von Helmut Müller,
dann sieht es erst nach was aus.
Ein Raum für Toiletten stand innen bereit,
auch eine Küche möchte man gerne, mit der Zeit.
Nun ging es ans Planen und Vermessen,
hoffentlich wird dabei nichts vergessen.
Der Albert Schwab hier mit der Maurerkelle,
ist wenn er gebraucht wird immer zur Stelle.
Wenn es auch stets dieselben, die viel geschafft,
hinterher hat es doch allen Freude gemacht.

Jedes Jahr zur Kirmes, sie lassen es sich nicht zweimal sagen,
nehmen sie am Festzug teil mit Gruppe oder Wagen.
Links Julius Steiner auf einem Kirmeswagen
Der von 1970 an 13 Jahre als 1. Vorsitzender die Verantwortung für den Verein getragen.

Ob als erste Siedler von Ransbach, oder sie kamen von Vach,
immer hielt man die Erinnerung an früher wach.

Ob Milchverarbeitung, verschlafene Sommerzeit
Oder Ernte gestern und heut.
Stets wurden damit die Zuschauer erfreut.

Ob Zigeuner oder in der Energiekrise, gezogen der Wagen,
immer kamen neue Ideen zum Tragen.

1996 wollten sie gar ohne zagen,
nach Kanada auswandern, mit Kisten und Kästen auf dem Handwagen.

Nach dem Festzug wurde lustig zusammen gesessen,
und Bauernbrot und rote Wurst gegessen.
Dazu getrunken manch kühles Bier,
das entschädigt für des Jahres Mühen und Plagen dahier.

In der Glaam, waren wir auch zugegen,
so ist Nachbarschaftshilfe eben.

Der All Tränker Karl und sein Team zimmerten ohne viel Federlesen,
2 Häuschen für Gießkannen, Hacken und Besen.
Die wurden auf den Friedhöfen aufgestellt
das ist praktisch und es allen Leuten gefällt.

In 1992 wurde eine Grillhütte gebaut am Landecker
in der schon gebraten manch Würstchen und Steak, lecker.
Viel Arbeit um die Hütte gewöhnlich anfällt,
aber alles wird bewältigt auch ohne Entgelt.

Ob am Schwärzelsberg, im Dorf oder der Alten Tränke
überall stehen inzwischen neue Bänke,
denn an den Alten nagte Regen und Wind.
Neue mussten deshalb her, geschwind.

Ist nicht in Ordnung irgendwo ein Platz
kommt gleich ein Team zum Arbeitseinsatz.
Ob gejätet, gepflastert, es ist ganz egal,
die Männer schaffen es allemal.

Viele Blumen werden von den Frauen gepflanzt und gegossen,
jedes Jahr aufs Neue unverdrossen.
Das Ortsbild verschönern ist unser Begehren,
keine Arbeit wird gescheut zu Ransbach´s Ehren.


Fritz Maikranz und Albert Schwab mit der Dorfschelle, kündigen den Festkommers zum 40jährigen Bestehen des Kultur- und Verkehrsvereines, am 28. Mai 1999 beim Gastwirt Lotz an.

Der mit Ehrungen der Jubilare, Vortrag der Chronik und Glückwünschen der Vereine begann.

Der Gesangverein, Frauenchor und die Gymnastikgruppe trugen zur Unterhaltung bei.
Auch der Verein „400 Jahre Glaam“ war gekommen
und hat an dem Abend teilgenommen.

Der Sonntag, 30. Mai 1999 mit einem Gottesdienst bei herrlichem Sonnenschein unter freiem Himmel begann,
ein buntes Treiben auf dem Dorfplatz schloss sich an.
Es wurden alte Fotos gezeigt,
vom Heimatverein „400 Jahre Glaam“, Wolle zu Garn gesponnen,
viele Leute blieben davor stehen ganz versonnen.

Bei Kaffee und Kuchen, Würstchen, Steaks und diversen Getränken, wurde der Tag verbracht,
und über verschiedene Aufführungen tüchtig gelacht.

Der Wandwart Helmut Eiche hatte sich für die traditionelle Wanderung etwas Besonderes ausgedacht,
am 29. Dezember 1999 ging es zur singenden Wirtin nach Richelsdorf, dort wurde viel gesungen und gelacht.

Es wurden Brunnenfeste gefeiert, dabei waren mittags Kassler und Sauerkraut, Duckfett und Pellkartoffeln im Angebot,
alle Vereinsmitglieder halfen mit, wenn auch manchmal der Regen hat gedroht.

Zur 750 Jahrfeier von Ransbach war der Kultur- und Verkehrsverein präsent,
mit Vorträgen und Auftritten, wie man ihn so kennt.

In der Jahreshauptversammlung am 8. Februar 2008 gab Heinrich Vollmer bekannt, nach 25 Jahren als 1. Vorsitzender des Kultur- und Verkehrsvereins würde er zur Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung stehen.
Er möchte Platz mach für junge Leute, die frischen Wind in den Verein wehen.
Er dankte allen für die gute Zusammenarbeit in der vergangenen Zeit,
und hoffe, dass sich ein anderer als 1. Vorsitzender erkläre bereit.

Ferdinand Schwab wurde vorgeschlagen und einstimmig gewählt,
so dass er jetzt als 1. Vorsitzender des Kultur- und Verkehrsvereines zählt.

Der scheidende 1. Vorsitzende bedankte sich bei allen Mitgliedern für die ehrenamtliche und tatkräftige Arbeit der vergangenen Jahre.
Dazu gehören beispielsweise die Gestaltung des Osterbrunnens, des Blumenschmucks im Ort, die Betreuung der Ruhebänke und der Ransbacher Hütte am Landecker, Anbringung des Weihnachtsschmuckes, der Mäharbeiten am Steinernen Kreuz und der Teilnahme an dem jährlichen Kirmesfestzug.

Schauen wir nun zurück auf 50 Jahre KVV,
dann fällt uns vor allen dieses ein.
Es wurde viel geschafft in all den Jahren,
das hat im Dorf ein jeder erfahren.
An dieser Stelle sei allen Helfern gedankt,
die weder Zeit noch Mühen gescheut,
zu arbeiten für den Verein und zum Wohl aller Leut.

Dem KVV wünschen wir weiterhin,
viele Frauen und Männer die schaffen in diesem Sinn.
Dann wird der Verein nicht untergehen,
er wird auch in 50 Jahren noch bestehen.